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- Ratne brigade
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- Istra
111. brigada HV "Zmajevi" Rijeka
Geschichte der Einheit
Die 111. Brigade der Hrvatska vojska (bis dahin Zbor narodne garde), mit dem Beinamen "Zmajevi", wurde am 2. Juli 1991 in Rijeka aufgestellt. Als Gründungsdatum gilt der Tag während des zehntägigen Slowenienkrieges, an dem ein Teil des damals aufgestellten Krčki bataljun (Krk-Bataillons) der Brigade Stellungen zur Sicherung des Flughafens Rijeka auf der Insel Krk bezog, um eine mögliche Luftlandung zu verhindern. Wenige Tage später wurde die Aufstellung durch Präsident Franjo Tuđman offiziell bestätigt. Die Brigade rekrutierte sich aus Einwohnern der Stadt Rijeka sowie aus Gorski kotar, Hrvatsko primorje mit den Inseln und Istrien; ursprünglich bestand sie aus zwei Bojne (Bataillonen) aus Rijeka sowie je einer aus Senj, Krk, Delnice und Cres/Lošinj. Ende August 1991 wurde sie um eine aktive "A"-Bojna ergänzt, die zur Hauptstoßkraft wurde; später kamen eine Kompanie aus Opatija und ein Freiwilligenzug aus Crikvenica hinzu. Erster Kommandant war Sergio Rabar, später führten Frano Primorac, Svetko Šare, Nikola Škunca, Ivica Nekić und zuletzt Denis Deković die Brigade.
Die Brigade sicherte zunächst den Raum Rijeka–Grobnik–Delnice sowie die Vojarna Klana gegen JNA-Truppen des 13. Korps und belagerte die Kaserne in Delnice. Anschließend wurde sie an die Front nach Lika verlegt, wo sie die Straße Žuta Lokva–Brlog–Otočac von Četniks befreite, die Belagerung von Otočac aufhob und in Richtung Brlog–Drenov Klanac–Glavace vorstieß. Am 13. November 1991 fielen dabei Kristijan Ladavac, Nebojša Đikić, Zlatko Filić und Bruno Prpić. Um Weihnachten 1991 kam es zu schweren serbischen Gegenangriffen bei Glavace; am 31. Dezember und 1. Januar 1992 wurden bei Tukljaci/Senj Boris Mršić und Milan Nedić getötet, mehrere Soldaten verwundet, darunter Fuad Kočić, den Ante Čakarun rettete. 1992 kämpfte die als Taktička grupa 111 reorganisierte Einheit in Posavina bei Bosanski Brod und bei Orašje (Vidovice, Kopanica). Später beteiligte sie sich an der Operation "Medački džep" und 1995 an der Operation Oluja, wobei Lički Osik, Uri, Polovina, Barlete, Vrebac und Teile von Mogorić befreit wurden; bei der Kota Zubar fielen sechs, 44 wurden verwundet. Insgesamt dienten rund 9.000 Soldaten in der Brigade, 53 fielen, 282 wurden verwundet. Die Brigade wurde mit dem Orden Nikola Šubić Zrinski sowie 1999 mit der Plakette "Grb Grada Rijeke" ausgezeichnet, bevor sie in die 638. Infanteriebrigade umbenannt wurde.
Weitere Patches derselben Einheit
Weitere bekannte Abzeichen, die zur selben Einheit gehören.