Oznake Domovinskog rataDigitales Archiv der Militärabzeichen aus dem Kroatienkrieg Sammlung Hrvatski
3. bojna
Kategorie
Gardijske brigade
Unterkategorie
4. gardijska brigada 'Pauci', Split
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3. bojna

Geschichte der Einheit

Die 3. bojna war ein Bataillon der 3. gardijska brigada (Kroatische Garde-Brigade, mit dem Kriegsbeinamen „Kune"), das überwiegend aus Männern aus Slavonski Brod bestand und den Kampfnamen „Kobre" trug. Die Einheit wurde im Rahmen einer verstärkten Taktičke skupine ins zadarske zaleđe (Hinterland von Zadar) verlegt, um dort die im Zuge der Operation Maslenica befreiten Gebiete zu sichern. Der Transport erfolgte erstmals im Domovinski rat per sogenanntem „vertikalni manevar" – die Truppen wurden per Transporthubschrauber von der slawonischen Front in das Gebiet um Novigrad, Paljuv, Kašić und Islam Grčki verlegt. Zapovjednik der 3. gardijska brigade war Brigadir (später General) Josip Zvirotić, der die Entsendung der Taktička skupina anordnete. Die Taktička skupina 3 wurde von Pukovnik Mladen Kruljac geführt, sein Stellvertreter war Brigadir Ivan Obrovac, der zugleich als Zapovjednik der 3. bojna fungierte. Satnija-Kommandanten werden namentlich als Luketić, Kevo, Sabljak und Žarković genannt. Ende Januar/Anfang Februar 1993 kam es bei Kašić zu schweren Kämpfen gegen zahlenmäßig weit überlegene serbische Kräfte, darunter Einheiten aus Knin, serbische Spezialkräfte, Fallschirmjäger aus Niš und die „Vukovi s Vučjaka" unter Pukovnik Veljko Milanković, der bei diesen Kämpfen tödlich verwundet wurde. In einem rund 50-stündigen Gefecht mit massivem Artilleriebeschuss, Panzerangriffen und Nahkämpfen verlor die 3. bojna etwa 32 Gefallene, davon 15 in einer einzigen Nacht. Namentlich genannt werden die Gefallenen Ivica und Anto Majetić, Nikola Begić, Dubravko Marošan, Željko Mijić, Zoran Modić, Thomas Valentić, Ivica Kadić, Josip Hrvojević, Željko Čorluka, Vjeran Buzgo, Nikola Butković, Drago Bilić, Dubravko Antunović und Zvonko Bureš. Obrovac geriet mit 20 Mann auf der Kote 212 zeitweise in vollständige Einschließung, bis Kruljac mit gesammelten Reserven einen Ausbruch erzwang. General Petar Stipetić bzw. General Bobetko würdigte die Leistung der Einheit ausdrücklich. Zur Erinnerung an die Gefallenen wurde in Kašić ein Denkmal errichtet.