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151. brigada – Samobor
Geschichte der Einheit
Die 151. brigada HV wurde Anfang 1991, kurz nach den ersten Mehrparteienwahlen, im Raum Samobor und Sveta Nedelja auf Initiative des damaligen Sekretariats für Verteidigung Samobor gegründet. Zunächst wurde die 50. bojna Zbora narodne garde aufgestellt, die während des kurzen Krieges in Slowenien mobilisiert wurde. Ende Mai 1991 wandelte das Sekretariat diese Bojna in eine Brigade um und setzte Oberst Adolf Paar als Kommandanten ein, der daraufhin sein Führungspersonal zusammenstellte. Im Juli 1991 wurde das Kommando in der Stadtvorstandshalle vorgestellt, im September der Mobilisierungsplan präsentiert. Am 18. September 1991 erfolgte die Mobilisierung der Einheit, die damals den Namen 8. samoborska brigada trug, wobei sie zunächst nicht ausreichend bewaffnet war. Am 20. September wurde sie mit Waffen aus dem Lager Duboki Jarak vollständig ausgerüstet. Am folgenden Tag entsandte General Anton Tus eine Satnija der Brigade nach Lasinje, wo die ersten Gefallenen zu verzeichnen waren.
Im Oktober 1991 beteiligte sich die Brigade an der Befreiung der Kaserne von Samobor, in deren Zuge die HV rund 8000 Waffen erbeutete, mit denen vier Brigaden aus dem Raum Zagreb ausgerüstet wurden. Bis Ende 1991 wurde die Brigade nach Westslawonien verlegt, wo sie bis zum Abschluss des Sarajevoer Abkommens 1992 in Stellung blieb. Große Bedeutung erlangte sie während der Operation Orkan '91, insbesondere in der Aktion am Motel Trokut zwischen Novska und Lipik, an der sechs HV-Einheiten beteiligt waren; dabei fielen 30 kroatische Verteidiger, darunter fünf Angehörige der 151. brigade. Im Juli 1992 übernahm Josip Mahović das Kommando von Adolf Paar. 1993 hielt eine Bojna der Brigade im Pokupsko-Gebiet eine Verteidigungslinie ohne nennenswerte Kampfhandlungen.
Eine bedeutende Rolle spielte die Brigade in der Operation Oluja 1995 im Gebiet der Banovina, wo sie entlang der Linie Strmen–Slovinci–Hrvatska Kostajnica–Dvor na Uni operierte und zur Befreiung von Dvor na Uni sowie zu Kampfhandlungen am Zrinska gora beitrug, bevor sie am 14. August 1995 nach Samobor zurückkehrte. Die Brigade bestand bis 1999, als alle Kriegsbrigaden aufgelöst wurden. Insgesamt dienten rund 3600 Verteidiger aus Samobor und Sveta Nedelja in ihren Reihen, 22 fielen, 120 wurden verwundet. Sie wurde mit dem Orden Nikola Šubić Zrinski ausgezeichnet.
Varianten derselben Einheit
Das Abzeichen wurde im Kriegsverlauf angepasst — hier die weiteren bekannten Varianten.