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9. gardijska brigada "Vukovi" HV
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Kopnena vojska
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9. gardijska brigada "Vukovi" HV

Geschichte der Einheit

Die 9. gardijska brigada "Vukovi" der Hrvatska vojska (HV) entstand aus Einheiten, die 1991 und 1992 die Region Lika verteidigt und das feindliche Vordringen in Richtung des kroatischen Kernlandes gestoppt hatten. Kern der Brigade bildeten die 118. und 133. Brigade der HV, ergänzt durch Freiwillige aus anderen Teilen Kroatiens. Offiziell wurde der Verband am 1. November 1992 aufgestellt, zunächst als 6. gardijska brigada; wegen der unerwünschten Assoziation zur historischen 6. ličke Division Titos wurde der Nummer nach etwa einer Woche geändert. Erster Kommandant war General-Major Mirko Norac. Bereits im Januar 1993 wurde die Brigade in der Operation "Maslenica" eingesetzt und übernahm den Frontabschnitt Rovanjska–Jasenice–Tulove grede, den sie ohne eigene Verluste einnahm; General Janko Bobetko lobte dabei besonders die Panzerbataillon der Brigade. Danach folgten tägliche Gefechte mit serbischen Kräften entlang der Frontlinie von Gospić bis Otočac. Am 9. September 1993 war die Brigade tragende Kraft der Operation "Medački džep", in der gemeinsam mit Teilen der 133. Brigade und Spezialeinheiten des Innenministeriums die Ortschaften Divoselo und Čitluk sowie ein etwa sieben Kilometer tiefer Frontabschnitt eingenommen wurden. Am 5. März 1994 griffen serbische Kräfte die Kote Repetitor bei Ljubovo an; die Brigade griff noch am selben Tag ein und zwang den Gegner zum verlustreichen Rückzug. Am 9. März 1995 wurde das 84. gardijska bojna als 2. pješačka bojna in die Brigade eingegliedert und war später an der Operation "Ljeto-95" beteiligt, wofür Präsident Franjo Tuđman und Verteidigungsminister Gojko Šušak eine schriftliche Anerkennung aussprachen. Höhepunkt war die Operation "Oluja" ab 4. August 1995: Die Brigade erreichte trotz heftigen Widerstands die Linie Lički Osik–Bunić, befreite am 6. August das Krbavsko polje, am 7. August Udbina und Donji Lapac, wo sie sich mit der 118. domobranska pukovnija vereinigte und die Staatsgrenze zu Bosnien erreichte. Andere Teile operierten über Gračac und Srb im Verbund mit der 4. und 7. gardijska brigada. Nach "Oluja" sicherte die Brigade die Grenze und war bis 1997 auch im Raum Dubrovnik eingesetzt. Die Verluste beliefen sich auf 160 Verwundete und 56 Gefallene.