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66. bojna Vojne policije  – Zagreb
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Vojna policija
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66. bojna Vojne policije – Zagreb

Geschichte der Einheit

Die 66. bojna Vojne policije (66. Bataillon der Militärpolizei) mit Sitz in Zagreb entstand im Sommer 1991 aus dem 1. Bataillon der 1. A brigade des Zbora narodne garde. Den Kern bildeten zunächst 24 bis 27 ausgewählte Angehörige, die zuvor im Zaštitni bataljun ZNG unter dem Kommandanten Ivan Grbavac („Cobra“) dienten, welcher auf den Tuškanac verlegt wurde und einen Teil seiner Männer mitnahm. Später stießen weitere Männer aus der Jedinica za posebne zadatke Rakitje hinzu, wodurch die 66. bojna Vojne policije formiert wurde. Zu den Gründungsmitgliedern gehörte Mario Travnikar, der zuvor in der Verkehrspolizei in Ilica 45 sowie in Rakitje tätig war. Bereits im Sommer 1991 war die Einheit – damals noch als Teil der 1. A brigade – in Vukovar im Einsatz. Nach der Rückkehr im August 1991 hielten Angehörige, die anschließend zur 66. bojna kamen, Stellungen am Silo an der Donau, wo es zu einem Luftangriff der JNA auf den benachbarten Silo Đergaj kam, ohne dass ein Gegenschlag erlaubt wurde. Im September 1991 beteiligte sich die Einheit an der sogenannten „Schlacht um die Kasernen“: bei der Einnahme des JNA-Lagers Prečec bei Dugo Selo, wo über 20.000 Tonnen Munition und Waffen erbeutet wurden, sowie bei Kämpfen um die Kaserne in Bjelovar Ende September 1991. Dort wurde Mario Travnikar durch die Druckwelle einer Panzergranate verwundet. Ab Januar 1992 übernahm Ante Pavlović das Kommando über das Bataillon. Travnikar wechselte 1993 in das Nastavno središte Vojne policije „Bojnik Alfred Hill“. Die Einheit war später auch an den Operationen „Bljesak“ und „Oluja“ beteiligt.