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- Gardijske brigade
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- 4. gardijska brigada 'Pauci', Split
4. gardijska brigada "Pauci" HV
Geschichte der Einheit
Die 4. gardijska brigada, nach dem Krieg auch als „Pauci" bekannt, wurde am 28. April 1991 aufgestellt, mitten in den Vorbereitungen zur Errichtung des ZNG (Zbor narodne garde) und unmittelbar nach Beginn der Aggression gegen die Republik Kroatien. Den Kern der Einheit bildeten 130 Angehörige der Polizei, die aus dem Ausbildungszentrum für Spezialeinheiten des Innenministeriums PJP Kumrovec kamen. Am 30. Mai 1991 trafen sie in Split ein, zunächst im Hotel Split, dann im Hotel Resnik. Die Mehrheit der Männer stammte aus Livno, Tomislavgrad, Kupres, Široki Brijeg, Trebižat, Ljubuški, Stolac und Bugojno. In Resnik wurde die 1. Bataillon aufgestellt, befehligt von Gento Međugorac mit Ivan Zelić als Stellvertreter. Die erste Satnija (Kompanie) unter Ilko Pavlović trug die Bezeichnung „Druga", eine zweite unter Joško Macan hieß „Prva", eine dritte unter Mario Udiljak wurde später aus Freiwilligen aus Kaštela gebildet. Teile der Mannschaft gingen im Juni 1991 zur Verstärkung nach Imotski, Vrlika, Sinj, Metković und Dubrovnik, um dort weitere Verbände aufzubauen. Erste Kriegskommandanten und Mitbegründer waren Ivo Jelić und Mladen Bujas.
Die Brigade führte ihre Kampfeinsätze unter dem Wahlspruch „In hoc signo vinces" durch. Der erste Kampfeinsatz war im Juli 1991 die erfolgreiche Befreiung von Kruševo. Es folgten Verteidigungs- und Befreiungsoperationen bei Zadar, Sinj, Drniš, Šibenik und Vodice sowie die Befreiung von Dubrovnik und seinem Hinterland in den Aktionen „Tigar" und „Vlaštica". Danach wurde die Einheit zur Gardebrigade umstrukturiert und nahm an der Operation Maslenica teil. Es folgten die Aktionen „Zima '94", „Dinara", „Livanjsko Polje", „Skok-1" und „Skok-2", „Ljeto '95", die Operation Oluja, die Operation Maestral sowie abschließend die Operation „Južni potez". Bei letzterer fiel am 9. Oktober 1995 in Podrašnica bei Mrkonjić Grad der Panzerkommandant General Andrija Matijaš Pauk, nach dem die Brigade fortan „Pauci" genannt wurde.
Verteidigungsminister Gojko Šušak bezeichnete die 4. Gardebrigade als die einzige „Udarna" (Stoß-)Brigade unter den sieben Gardebrigaden der Hrvatska vojska. Die Einheit umfasste drei Infanteriebataillone, ein gepanzert-mechanisiertes Bataillon, eine Aufklärungskompanie, eine Nachrichtenkompanie, eine Logistikkompanie und ein selbstfahrendes Panzerabwehr-Raketendivizion; ihr Erkennungszeichen war die rote Baskenmütze. In den Kriegsoperationen fielen 196 Angehörige der Brigade, vier gelten als vermisst, 1600 wurden verwundet; insgesamt durchliefen rund siebentausend Gardisten die Einheit. Als Kriegskommandanten werden General Ivo Jelić, General Mirko Šundov und General Damir Krstičević genannt, als Friedenskommandanten Ante Kotromanović, Zvonko Asanović und Blaž Beretin.
Varianten derselben Einheit
Das Abzeichen wurde im Kriegsverlauf angepasst — hier die weiteren bekannten Varianten.