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3. gardijska brigada Hrvatske vojske – OSIJEK
Kategorie
Gardijske brigade
Unterkategorie
3. gardijska brigada 'Kune', Osijek
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3. gardijska brigada Hrvatske vojske – OSIJEK

Geschichte der Einheit

Die 3. gardijska brigada „Kune“ wurde am 29. April 1991 in Vinkovci aufgestellt, teils aus Spezialeinheiten des Ministeriums des Innern hervorgegangen. Aus ihr wurden Bojnen (Bataillone) in Osijek, Vinkovci, Vukovar, Slavonski Brod und Đakovo formiert. Sie gilt als eine der vier elitären Brigaden der kroatischen Streitkräfte und war der Hrvatska kopnena vojska (im damaligen Kontext der neu entstehenden kroatischen Armee) zugeordnet, mit Sitz in Vinkovci. Zu Beginn der „großserbischen Rebellion“ versuchte die Brigade in Zusammenarbeit mit MUP-Kräften, Ordnung und Recht in Slawonien und Baranja durchzusetzen. 1991 war sie in die Verteidigung Osijeks eingebunden, mit Kräften in Stärke eines Infanteriebataillons in Orten wie Bijelo Brdo, Ivanovac, Erdut, Sarvaš, Dalj, Laslovo und Tenja, unterstützt durch Artillerieeinheiten. Bei der Verteidigung von Vinkovci spielten die Kräfte im Dorf Nuštar eine Schlüsselrolle. In der Verteidigung Vukovars war bis zum Fall der Stadt ununterbrochen ein Bataillon der Brigade im Einsatz; im November 1991 versuchte die Brigade mit zwei Bataillonen, die Einschließung zu durchbrechen, am 13. November 1991 erstmals mit der gesamten Brigade. Weitere Einsätze erfolgten in Baranja (Uglješ, Jagodnjak, Švajcarnica, Čeminac, Darda, Bilje) im Juli/August 1991 sowie in Westslawonien (Gornji Bogićevci, Kosovac, Donji Bogićevci u.a.). 1992 war die gesamte Brigade erstmals geschlossen an der Verteidigungslinie Borinci–Vinkovci–Nuštar eingesetzt. Danach half eine taktische Gruppe bei der Befreiung der bosnischen Posavina, wobei erstmals im Krieg eine größere Stadt (Modriča) befreit wurde. 1993 kämpfte eine taktische Gruppe während der Operation Maslenica bei Kašić, per Hubschrauber eingesetzt, in 50-stündigen Kämpfen mit 32 Gefallenen; danach Verteidigungsstellungen Novigrad–Paljuv–Kašić. 1995 nahm die Brigade an der Operation Bljesak (Befreiung Okučanis) teil und sicherte während der Oluja Osijek (Operationen „Feniks“ und „Zid“). Kommandanten waren Ivo Petrinović, Stjepan Vukovac, Ivan Basarac, Josip Zvirotić, Mladen Kruljac und Marko Leko. Insgesamt dienten rund 10.000 Angehörige, 369 fielen, 1088 wurden verwundet, 17 gelten als vermisst. Die Brigade wurde mit dem Orden Nikola Šubić Zrinski und dem Orden Knez Domagoj s ogrlicom ausgezeichnet.

Varianten derselben Einheit

Das Abzeichen wurde im Kriegsverlauf angepasst — hier die weiteren bekannten Varianten.