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- Ratne brigade
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- 156. brigada HV – Makarska
2. bojna 156. brigade – Makarska
Geschichte der Einheit
Die 2. bojna der 156. brigade HV in Makarska ging aus der ZNG-Formation in Makarska hervor. Bereits im August 1991 war dort die 1. samostalna dragovoljačka bojna ZNG Makarska unter Ivan Nemčić aufgestellt worden, im September 1991 stießen zwei Züge der ehemaligen Teritorijalna obrana (Diverzantski vod und Protudiverzantski vod) unter Ante Tonći Mendeš hinzu. Aus dieser Struktur wurde am 8. Oktober 1991 formell die 2. bojna ZNG-a Makarska gebildet, deren Kommandant Ante Tonči Mendeš war.
Am 21. Dezember 1991 beschloss der Glavni stožer HV-a auf Vorschlag der Zapovjedništva općina Makarska und Vrgorac die Aufstellung der 156. brigade HV-a, in die zwei Bataillone des Makarska-ZNG (als 1. und 2. bojna) sowie das Vrgorac-Bataillon (als 3. bojna) eingegliedert wurden. Die 2. bojna war damit ab diesem Zeitpunkt integraler Bestandteil der 156. brigade mit Sitz in Makarska.
Die Brigade insgesamt war vor allem im Südbojište (Neretva-Tal, Dubrovnik-Hinterland, Konavle) im Einsatz, unter anderem bei der Verteidigung um Bistrina, Visočani, Topola und Imotica, später bei Metković sowie in Operationen wie Lipanjske zore (Juni 1992), Oslobođena zemlja, Konavle und Tigar. Für die 2. bojna konkret nennt die Quelle als namentlich zugeordnetes Gefallenenopfer keinen Fall; genannt werden Gefallene der Brigade insgesamt sowie ausdrücklich ein Angehöriger der 3. bojna (Marin Franić) bei der Operation Oslobođena zemlja, jedoch keine spezifisch der 2. bojna zugeordnete Einzelperson außer dem Kommandanten Mendeš.
Zur Gesamtbrigade wird berichtet, dass sie 23 Gefallene und rund zweihundert Verwundete hatte sowie mit dem Orden Nikola Šubić Zrinski für Tapferkeit ausgezeichnet wurde. Am 15. August 1994 erfolgte eine Umstrukturierung zur domobranska pukovnija, wobei die 1. bojna nun in Makarska verortet war; zur 2. bojna in dieser späteren Struktur liefert die Quelle keine weiteren Angaben. Die endgültige Demobilisierung der Pukovnija erfolgte am 2. Februar 1996.