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16. domobranska pukovnija – Sinj
Geschichte der Einheit
Die 16. domobranska pukovnija Sinj war eine Einheit des Domobranstva, des territorialen, mobilisierten Bestandteils der Hrvatske vojske im Domovinski rat. Das Domobranstvo als Ganzes wurde am 24. Dezember 1991 auf Grundlage der Entscheidung des Präsidenten der Republik Kroatien wieder aufgestellt und knüpfte damit an die historische Domobran-Tradition an. Es fungierte als Reservekomponente der kroatischen Streitkräfte und unterstand einem einheitlichen Kommandosystem; erster Befehlshaber des gesamten Domobranstva war General Zvonimir Červenko. Die Postrojbe des Domobranstva waren auf der Ebene von Pukovnija (Regiment), Bojna (Bataillon) und Satnija (Kompanie) organisiert.
Zur 16. domobranska pukovnija Sinj selbst geben die Quellen konkret an, dass ihre Aufstellung im September 1992 begann. Sie zählte zu den zahlreichen Domobranstvo-Pukovnije, die territorial nach kroatischen Städten und Regionen benannt waren – im Fall dieser Einheit mit Sitz und Einsatzraum in Sinj. Die Quellen ordnen sie ausdrücklich als Postrojba ein, die „einen großen Beitrag im Domovinski rat" geleistet habe.
Zu den ursprünglichen Personen der Truppe – wie zur Herkunft der Mannschaften, zu vorgesetzten Brigade- oder Korpsstrukturen, zu konkreten Operationen, Gefechten mit Datum und Verlauf, namentlich genannten Kommandanten, Verwundeten oder Gefallenen sowie zu Auszeichnungen und dem genauen Zeitpunkt der Auflösung dieser spezifischen Pukovnija – liefert die vorliegende Quellensammlung keine Angaben. Allgemein ist zum Domobranstvo insgesamt belegt, dass dessen Postrojbe an Kampfhandlungen wie Maslenica, Peruča, Gospić sowie mit großem Beitrag an den Operationen Bljesak und Oluja beteiligt waren; ob und in welcher Form die 16. domobranska pukovnija Sinj konkret an diesen Operationen teilnahm, ist den Quellen jedoch nicht spezifisch zu entnehmen. Nach Kriegsende wurde das Domobranstvo insgesamt aufgelöst beziehungsweise demobilisiert, die endgültige Auflösung als Bestandteil der OSRH erfolgte im Zuge der Umstrukturierung 2003.